In einer Zeit, in der islamistische Radikalisierung oft im Zentrum öffentlicher Debatten steht – zwischen erschütternden Anschlägen, hitzigen Migrationsdiskussionen und vielstimmigen Meinungen – unternimmt diese Fortbildung einen differenzierten Blick auf das Themenfeld.
Die Teilnahme am Workshop ist kostenfrei (0,00€) Für alle Teilnehmenden stehen während der Seminare kostenfrei Getränke sowie kleine Snacks bereit.
In einer Zeit, in der islamistische Radikalisierung oft im Zentrum öffentlicher Debatten steht – zwischen erschütternden Anschlägen, hitzigen Migrationsdiskussionen und vielstimmigen Meinungen – unternimmt diese Fortbildung einen differenzierten Blick auf das Themenfeld.
Wir beleuchten nicht nur die vielschichtigen Ursachen (islamistischer) Radikalisierung und vermitteln fundiertes Hintergrundwissen zum Themenfeld Islamismus. In diesem Kontext ist es ebenso wichtig, Phänomene wie rechtspopulistische Aussagen und antimuslimischen Rassismus nicht unerwähnt zu lassen, die diese Debatte zusätzlich prägen.
Ziel ist es, den Teilnehmenden praxistaugliche Handlungsoptionen an die Hand zu geben und das Phänomen in seiner Vielschichtigkeit zu sehen. Anhand konkreter Beispiele erproben wir dazu gemeinsam den Umgang mit Menschen, die sich möglicherweise einer islamistischen Weltsicht zuwenden.
Alexander Gesing ist stellvertretende Projektleitung beim Beratungsnetzwerk Grenzgänger der IFAK e.V. Grenzgänger bietet Angehörigenberatung und Distanzierungsarbeit im Bereich des islamistischen Extremismus an. Er ist hier insbesondere für die Bereiche „Fach- und Beratungsstelle Islamismus und Flucht“ und „EVOLUO – Psychologische Fachkenntnisse und Coaching für Berater*innen im Themenfeld (De-)Radikalisierung“ verantwortlich.
Alexander Gesing studierte Soziale Arbeit an der Evangelischen Hochschule Bochum und Sozialwissenschaften mit einem Schwerpunkt in Globalisierung, Transnationalisierung und Governance an der Ruhr-Universität Bochum und der Universität Duisburg-Essen. Zunächst arbeitete er in der Kinder- und Jugendhilfe, unter anderem mit unbegleiteten minderjährigen Geflüchteten und obdachlosen Jugendlichen sowie in der Forschung im Central European Network on Fatherhood in Dortmund und Wien.